Vorwerk - von der Teppichfabrik zum Hightech-Innovations-Champion.


Die Vorwerk & Co. KG ist ein im Jahre 1883 gegründetes Familienunternehmen und seit 2009 verantwortet Michael Weber als Vice President Corporate Communications und Pressesprecher die externe und interne Kommunikation.

 

Er sprach zu uns am 07. Januar 2016:

„Vorwerk - von der Teppichfabrik zum Hightech-Innovations-Champion“,

ab 19:00 Uhr in der Friedenskirche, Luisenplatz 1, Krefeld

 

Michael Weber, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Vorwerk & Co. KG, hat bereits während seines Studiums seit 1990 erste Berufserfahrungen bei diversen Zeitungen und beim Radio gesammelt. Auf das anschließende Volontariat bei einer Tageszeitung folgte die Position als Redakteur bis 1999. Seitdem ist Michael Weber bei Vorwerk in Wuppertal in unterschiedlichen Positionen in der Unternehmenskommunikation tätig.

Sitz der Vorwerk-Holding ist in Wuppertal. An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen die persönlich haftenden Gesellschafter Reiner Strecker und Frank van Oers.

Das Kerngeschäft von Vorwerk ist der weltweite Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsprodukte (Staubsauger Kobold, Küchenmaschine Thermomix, Produkte von Lux Asia Pacific) und Kosmetika (JAFRA Cosmetics). Zur Vorwerk Familie gehören außerdem die akf Bankengruppe, die Vorwerk Teppichwerke sowie die HECTAS Gruppe als Schwesterunternehmen. Weltweit sind mehr als 622.000 Menschen für Vorwerk tätig, davon rund 610.000 als selbstständige Berater. Vorwerk erwirtschaftet einen Konzernumsatz von 2,6 Milliarden Euro (2013) und ist in über 70 Ländern aktiv.

Im Rahmen des Multichannel-Vertriebs richtete das Unternehmen als erstes 2011 in Hamburg und in weiteren deutschen Städten Verkaufsstellen ein. Außerdem wurde der Online-Auftritt erweitert, sodass Kunden nun Zubehörteile sowie einige Produkte direkt im Internet kaufen können. Die erfolgreichen Aktivitäten zum Multichannel-Vertrieb sollen weiter ausgebaut werden.

Vorwerk verzichtete – mit Ausnahme der Teppichwerke – bis 2001 auf klassische Werbung. Von 2001 bis 2011 machte Vorwerk unter dem Slogan „Vorwerk – Unser Bestes für Ihre Familie“ eine breit angelegte Imagekampagne, mit dem Ziel „ein gesellschaftspolitisches Defizit, nämlich die mangelnde Anerkennung der Familienarbeit wieder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“, bzw. „Erziehungsleistung und Hausarbeit stärker anzuerkennen und für eine bessere öffentliche Akzeptanz dieser Tätigkeiten einzutreten“ und dadurch Bekanntheit und Sympathiewerte – insbesondere bei der Zielgruppe der Hausfrauen und -männer – zu steigern.

Karikiert wird der Direktvertrieb von Staubsaugern unter anderem in einigen Sketchen von Loriot. Beispielsweise preist im Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“ Staubsaugervertreter Jürgens den Staubsauger „Heinzelmann“, der sich mit nur einer Hand bedienen lässt und durch Zuführen der warmen Staubsauger-Abluft in eine Fönhaube ein gleichzeitiges Haarefönen ermöglicht. Sein Werbe-Reim „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“ wurde sprichwörtlich (die Kundin zitiert ihn später betrunken so: „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann“…mehr unter wikipedia.org unter Vorwerk, Unternehmen)